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21:02

Denke über M. nach. Er beeindruckt mich - bin mir nur noch nicht schlüssig ob positiv oder negativ. Meistens benimmt er sich wie ein Arschloch, ist grob unhöflich und meint immer Recht zu haben. Glaube nicht dass er wirklich so ist. Er meinte gestern zu mir, es sei ihm egal ob ich ihn für ein Arschloch halte solange ich bei ihm was lerne, das sei ihm wichtig. Vielleicht sagt er dass auch nur um heraus zu finden was ich über ihn denke. Wenn ich mit ihm alleine bin erzählt mir von seinen Kindern und dass er ihnen eine süße kleine Katze gekauft hat. Im nächsten Moment motzt er wegen irgendwas rum und ist wie ausgewechselt. Er hat einen sehr schlechten Ruf in der Firma. Ich habe Mitleid mit ihm weil ich glaube, dass er im Grunde genommen ein sehr liebenswerter Mensch ist und lediglich überfordert mit allem ist. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Bin selbst immer pissig zu anderen wenn ich von allen Seiten nur Druck kriege und für alles den Kopf hin halten muss. Es ist eigenartig einen Menschen zu treffen, der mir in so vielen Dingen ähnlich ist und mich mit meinem Charakter und meinen schlechten Eigenschaften unbewusst konfrontiert.

1 Kommentar 17.9.11 21:12, kommentieren

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zu mir zurück finden

ich bin jetzt seit 7 Wochen Praktikantin bei einem internationalen Unternehmen, dass Luxusgüter designd und vermarktet. Ich dachte immer es wäre mein absoluter Traumjob in dieser Firma zu arbeiten, mittlerweile bin ich nicht mehr sicher ob das wirklich so ist. Ich arbeite zu viel, ich schlafe zu wenig - sicher das sind alles Luxusprobleme, aber ich merke immer mehr, dass ich mich selbst aus den Augen verliere. Gestern war ein richtig beschissener Tag. Ich fürchte ich habs bei meinem Chef total versaut. Ich habe vergessen wichtige Teile zu einer Messe zu schicken, leider fiel dass erst gestern Abend auf, so dass es sehr teuer und fast unmöglich ist diese Teile bis Sonntag nach Frankreich zu bringen. M. hat mich ziemlich rund erneuert - berechtigt - und ich ärgere mich unglaublich über mich selbst, dass ich so einen Mist verbockt hab. Habe mich gestern betrunken und lange nachgedacht darüber ob ich den überhaupt zu etwas tauge. Ich musste feststellen, dass ich alles was ich mir vorgenommen hatte nicht umgesetzt habe, dass ich meinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werde und somit natürlich auch nicht den Erwartungen die andere an mich stellen. Ich muss einen Weg finden, das alles in den Griff zu bekommen - mich selbst in den Griff zu bekommen. Meine Erwartungen runter schrauben und mich einfach mal um mich selbst zu kümmern und nicht immer um die Probleme anderer. Am liebsten würde ich mich jetzt in mein Auto setzen und nach Rügen fahren, mich am Kap Arkona an die Steilküste setzen und das Meer beobachten. Den kalten Wind im Gesicht spüren und einfach dieses Gefühl haben frei zu sein, hingehen zu können wohin immer ich will und zu tun was auch immer ich will. Vielleicht sollte ich das bald tun - einfach ans Meer fahren - ohne Vorbereitungen - einfach nur das Ziel vor Augen.

1 Kommentar 17.9.11 18:44, kommentieren